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1072 Erste urkundliche Erwähnung: Erzbischof Arno II von Köln verfügt, dass der bestehende Oberhof Hademare mit Vituskirche zur Versorgung des Klosters Grafschaft verpflichtet wird.
1124 Hemer ist selbständige Pfarrei.
1258 Zisterzienserinnen aus Fröndenberg erwerben das Gut.
1369 Wilhelm, gen. der Dünel von Hedemer ist Lehnsträger.
1388 Es wird Dietrich von Hemeren als Gütsherr erwähnt.
1452 Das Burggust ist bis 1470 im Besitz der Ritter von Höcklinghausen.
1470 Albert von Böckenförde, gen. „Schüngel“ wird Eigentümer.
1550 Besitzer ist der Sohn Alberts.

Im   gleichen Jahr folgt seine Tochter Anne, die Johann Knipping aus Soest heiratet.

1554 Das Ehepaar Knipping verzichtet auf den Besitz, weil es kinderlos ist. Das Haus geht auf Annes Onkel: Arndt Schüngel über.
1572 Dieser vererbt es an seine Schwiegertochter Anna, da sein Sohn krank ist. Sie heiratet nach dem Tode ihrers Mannes Konrad Johann Rump.
1580 Anna stirbt. Konrad J. heiratet Magarete von Delwig. Zwischen 1580 und 1610 stirbt Konrad Johann. Magarete heiratet Johann von der Heese.
1610 Das Ehepaar von der Heese verkauft an Dietrich Ovlocker.
1614 Er baut Haus Hemer in seiner heutigen Form auf alten Grundmauern
1633 Tod des Bauherrn. Sein Testament sagt: „ er will in Hemer begesetzt sein.“ Seine Witwe heiratet Arnold von Wachtendonk, der Besitzer wird.
1647 Der Große Kurfürst verfügt die Gerichtsbarkeit an die Besitzer von Haus Hemer.
1664 Die Witwe Arnold von Wachtendonk verkauft das Haus an ihren Schwiegersohn Adrian Melchior von Brabeck. Diese Familie besitzt es 148 Jahre.
1700 Jobst Edmund von Brabeck baut die Pfarrkirche St. Peter und Paul.
1812 Carl Heinrich Löbbecke wird Besitzer und renoviert das Haus. 145 Jahre bleibt die Familie Löbbecke Eigentümer.
1957 Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul kauft Haus Hemer mit 40 000 qm Grund. Von 1938 bis 1957 war es Militär- und Flüchtlingsunterkunft und diente der Evangelischen Kirche als wissenschaftliches Institut „Christopherus-Stift“. 1957 ist Karl Schmitz Pfarrer von Peter und Paul. Von 1958 bis 1980 war das Haus Kinderheim unter der Leitung von Ordensschwestern des Heiligen Vinzenz von Paul.
1982 Von 1982 bis 1985 wurde das Haus Hemer umgebaut und renoviert. Bauherr ist der Kirchenvorstand, Vorsitzender und Pfarrer ist Heinrich Siedhoff.
1985 Fertigstellung der Arbeiten. Nutzung als Kindergarten und Pfarrheim.